Wien 2009

Jugendausflug

vom 09. bis 11. Oktober

Wie gewohnt, wenn die Landjugend ihren Jungedausflug startet, trafen sich alle 25 angemeldeten Mitglieder am Freitag den 09. Oktober 2009 um 14 Uhr am Jugendraum zur Abreise.

Die Stadt Wien war für dieses Jahr das Reiseziel. Wie letztes Jahr engagierten wir wieder das Busunternehmen Harlander. Nach dem altbewährtem Gruppenfoto, verlud man noch die wichtigsten Sachen und so konnte sich um ca. 14:30 Uhr der Bus in Bewegung setzen.

Die Reisegruppe wurde von den Vorständen begrüßt, die auch anschließend das bevorstehende Programm kurz erläuterten.

Auch der Busfahrer meldete sich zu Wort und begrüßte seine Fahrgäste.

Dank musikalischer Unterhaltung und ein paar Raucherpausen erreichte man nach ca. 4 ½ Stunden Fahrzeit das Reiseziel.

Nachdem die Vorstände die Zimmerkarten und eine allgemeine Karte organisierten mit der man alle Türen aufsperren konnte, falls jemand sein Karte verliert, konnten alle Mitglieder mit ihren Zimmergenossen einchecken.

Für das um 20 Uhr geplante Abendessen konnte man sich noch schnell frisch machen, bevor man dann anschließend zu Fuß aufbrach. Allerdings konnten wir dieses Essen nicht alle gemeinsam einnehmen, da Manchem Urgestein die turbulente Busfahrt nicht gut bekam und leider wieder kehrt machen musste.

Mit übergroßen Portionen konnten hier alle Jugendheinzen satt gestellt werden. Man genoss das Zusammensein und bestellte sich noch das ein oder andere Getränk.

Nachdem sich einige aufmachten, um das Wiener Nachtleben zu erforschen, blieben andere noch sitzen und ließen den Abend ruhig ausklingen. Ein paar machten sich auch schon auf den Heimweg ins Hotel. Am Hotel angekommen, möchte man auch gerne passieren, leider erwies sich dies im alkoholisierten Zustand für unsere Jungs als ziemlich schwierige Aufgabe. Schließlich ist es ja nicht alttäglich, dass man eine Karte benützt, um verschlossene Türen zu öffnen. Nach langem Tüfteln und Probieren schaffte man es dann doch, die Karte richtig zu benützten – und wie von Zauberhand öffneten sich die Pforten. Leider konnte nicht ein jeder diese Geduld aufweisen, und somit wurde einfach die Nachtglocke benützt, das sich als nicht sehr Ratsam herausstellte. Hier wurde man nämlich von einer Dame empfangen, die einen erst mal in die Schranken wies.

Am nächsten Morgen gab es um 8:00 Uhr Frühstück. Hier konnten sich alle stärken, bevor man sich um 10:00 Uhr zur Abfahrt traf. Der erste Kulturpunkt an diesem Tag, war Schloss Schönbrunn.

In gut einer Stunde konnte man sich mit einem Tonbandführer vierzig prunkvolle Räume mit geschichtlichem Hintergrund anschauen. Neben den prachtvollen Gebäuden, wurde man auch landschaftlich nicht enttäuscht. Durch wunderschöne Parkanlagen und kunstvollen Bauten erreichte man nach einem schönen Spaziergang die Gloriette. Hier erbot sich eine wunderbare Aussicht über Wien.

Als nächster Kulturpunkt stand das nationale Wahrzeichen Österreichs, der Stephans Dom an. Hier konnte man sich ein Bauwerk im romanischen Stil zu Gemüte führen. Nach dieser Besichtigung blieb der Nachmittag zur freien Verfügung. Einige machten sich auf den Weg zum Prater, der unser Treffpunkt um 19:00 Uhr war. Andere wiederum, erklommen 343 Stufen des Stephans Dom, um die grandiose Aussicht zu genießen. Am Prater angekommen, der eine große Zahl an Fahrgeschäften und anderen Buden bot, ging man durch die Gassen, wo vielleicht der ein oder andere in ein Fahrgeschäft gelockt wurde.

Um 19:00 Uhr machte man sich dann mit dem Bus wieder auf den Weg ins Hotel. Hier konnte man sich ausruhen, oder auch frisch machen, denn um 21:00 Uhr traf man sich wieder, um in Wien die Nachtlokalitäten zu besuchen. Egal ob gemütliche Kneipen oder Discotheken, hier war für jeden etwas dabei. Zur späteren Stunde bekamen wohl die meisten Hunger und somit traf man sich dann wieder zufällig bei Mc´Donalds. Nachdem jeder gespeist hatte bewältigte man den Heimweg mit einigen Taxen. Als wir um ca. 01:00 Nachts ankamen, besuchte man mit Hilfe der Karte, die alle Türen sperrte schon schlafende Mitglieder, die sich bereits früher aus dem Nachtleben verabschiedet hatten. Und so überraschte man die beiden „Selbsternannten Ehrenvorstände“, die bis dahin ihre Nachtruhe genossen hatten.

Eigentlich sollte im Hotel absolute Nachtruhe herrschen, aber man vernahm laute Musik aus dem Zimmer im 4. Stock, und so machten sich vier Mädls auf den Weg in das obere Geschoss. Mit der magischen Karte, die alle Türen sperrte, nutzten sie die Chance und überraschten die Bewohner im 4. Stock. Leider gehörten diese Zimmermieter nicht unserer Gruppe an, das man ganz deutlich sehen konnte. Und somit stürmten die vier Mädls in Windeseile das Treppenhaus hinab, um sich in ihrem Zimmer in Sicherheit zu bringen.

Am nächsten Morgen gab es um 8:00 Uhr wieder Frühstück. Hier war die beste Möglichkeit sich über Vorkommnisse der vergangenen Nacht zu informieren. So Mancher musste wohl in der Nacht eine schmerzhafte Begegnung mit der Straße gemacht haben, denn die Blessuren am nächsten Tag waren nicht zu übersehen.

Um 10:00 Uhr wurde dann die Heimreise angetreten. Der Bus machte sich mitsamt seinen Reisenden und Gepäck auf den Weg Richtung Deutschland.

Das Mittagessen war auf 14:00 Uhr angesetzt, das man zeitlich gut schaffte. So konnte man im Gasthof zur Post in Bernau den Ausflug revue passieren lassen und über das ein oder andere lustige Vorkommnis lachen.

Gegen 16.00 Uhr traf man dann am Jugendraum ein. Der Bus wurde ausgeräumt und gesäubert. Wir verabschiedeten unseren Busfahrer Dieter und bedankten uns für den guten Transfer. Einige verweilten noch am Jugendraum, andere stürzten sich in ihr Alltagsleben und andere suchten ihre heimischen vier Wände auf.

Im Großen und Ganzen war auch dieser Ausflug wieder lustig und alle kamen auf ihre Kosten